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Nachbehandlung von Beton

Ziel der Nachbehandlung ist es, dem Randbeton vor unzulässigen Rissen zu schützen und die gleiche Porosität wie im Kernbeton zu erreichen.

Mit der Nachbehandlung wird die Hydratation des Zementes im jungen Alter aufrecht gehalten!

Der Beginn des Schwindens ist so lang zu verzögern, bis der Beton eine genügende Zugfestigkeit erreicht hat.

Um den jungen Beton vor Wasserverlust und schädlichen Einwirkungen zu schützen stehen verschiedene Nachbehandlungsverfahren zur Wahl:
Hinweis: Die Kombination mehrerer Verfahren ist möglich

Vor- und Nachteile

Verfahren Vorteil Nachteil
Belassen in der Schalung
  • einfach realisierbar
  • längere Ausschalfristen
  • Kosten
  • eingeschränkte Wirksamkeit (nicht geschalte Flächen müssen separat nachbehandelt werden)
  • Abdecken mit Folie
Abdecken mit Folie
  • geringer Aufwand
  • preiswert
  • eingeschränkte Wirksamkeit
  • Folie muss dicht anliegen und ist gegen Durchzug zu sichern (Stossbereiche)
  • Bei Sichtbeton problematisch (Verfärbungen)
Aufbringen einer Wasser haltenden Abdeckung
  • gute Wirksamkeit bei ständigem Feucht halten
  • Aufwand
  • Kosten
Aufbringen eines flüssigen Nachbehandlungs-mittels
  • geringer Aufwand
  • eventuell eingeschränkte Wirksamkeit
  • Richtiger Zeitpunkt der Applikation erfassen
  • Kosten
  • Überbeschichtbarkeit muss geprüft werden